Pressemitteilung

Investitionen in interoperable IT werden jetzt belohnt. Endlich.

Das virtuelle KHZG-Update der Best-of-Breed-Anbieter

Hamburg, 14. Juni: Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) treibt mit seiner Milliardenförderung die Digitalisierung in den Krankenhäusern voran. Die Drohung mit Sanktionen für jene, die ihren digitalen Reifegrad nicht deutlich steigern, wirkt dabei als Turbo. Und so herrscht derzeit Hektik bei Krankenhausverantwortlichen, Beratern und IT-Anbietern. Digitalstrategien, Bedarfsmeldungen, Antragstellungen bestimmen das Tagesgeschehen – und das ist gut so.

In dieser spannenden Situation präsentierten am 7. Juni Anwender und Fachleute der Mitgliedsunternehmen von United Web Solutions die Förderfähigkeit ihrer Lösungen. Beim virtuellen KHZG-Update machten sie die Zuordnung ihrer interoperablen, sicheren, Cloud-fähigen Lösungen zu KHZG-Fördertatbeständen deutlich. Detaillierte Fragen der Zuschauer und die iBoB-Live-Party am Abend aus Hamburg rundeten die starke Experience ab.

Fördertatbestände und geeignete Lösungen

„Gibt es eine interoperable KHZG-Strategie?“ – diese kontroverse Denkaufgabe von Jörg Reichardt stimmte die Teilnehmer ein. Mit den folgenden Fragen, so der Erste Vorsitzende der Best-of-Breed-Initiative (BoB) United Web Solutions, sichern Krankenhausverantwortliche die richtige IT-Wahl: „Integrieren sich die Lösungsmodule in die Prozesse vor Ort? Ermöglichen sie den Datenfluss über Applikationen hinweg? Fügen sie sich ohne die klassischen Schnittstellenprobleme zu einer Gesamtlösung zusammen? Lassen sie sich mit Anwendungen anderer innovativer Unternehmen ergänzen?“. Die Antworten zu diesen Fragen aus Sicht von BoB boten die Online-Sessions.

Lösungen laufen interoperabel im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, so der Best-of-Breed-KIS-Anbieter AMC – im Schulterschluss mit epias zum Fördertatbestand 1. Die Idsteiner Softwareschmiede stattet Notaufnahmen aus – den „größten Zuweiser für die stationäre Versorgung“. Die unterbrechungsfreie Erhebung von Daten und deren Übermittlung in die stationäre Behandlung sowie die Prozessunterstützung bilden hier die zentrale Anforderung. epias ermöglicht die Optimierung des Informationsflusses, der Kommunikation und Prozesse im Kontext der #Notaufnahme – auch für interdisziplinär und abteilungsvernetzt arbeitende ZNAs.

Die zentrale Zielsetzung von Patientenportalen liegt in der Minimierung des administrativen Aufwands der Patienten-Journey, so d.velop mit freiblick und Imilia zum Fördertatbestand 2. Automatisierte Abfragen an Patienten helfen, den Dokumentationsbedarf zu reduzieren.

Zum Fördertatbestand 3 zeigte apenio, ein Tochterunternehmen der atacama, digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation mit apenio®: Die „Kurve“ inkl. Spracherkennung und automatisierter Einstufung laut Pflegepersonalregelung (PPR) lässt sich unabhängig vom Ort und Gerätetyp einsetzen, als App oder auch am Rechner. Wissensgenerierung etwa zu Studienkandidaten sowie Erkennung von MRSA-Risikopatienten zählen zu den Benefits.

Den Fördertatbestand 4 erfüllen – die Einrichtung teil- und (zumindest prinzipiell) vollautomatisierter klinischer #Entscheidungsunterstützungssysteme, das geht mit apenio und ID Berlin. Leistungsstarke semantische Analyse bildet das Fundament; Details wie „gewollte Nichtbeachtung dokumentieren“ sind abgedeckt; die Integration ins Kernsystem ist essenziell, Laborinfos aus der Kurve lassen sich einbinden.

Auch Fördertatbestand 5 funktioniert mit ID Medics®, apenio® – und CLINIXX®, AMC: den kompletten Medikationsprozess als Closed Loop abbilden, Fehlmedikation vermeiden und Patientensicherheit schaffen. Führt das KHZG so zum verstärkten Einbezug klinischer Pharmazeuten für mehr Sicherheit?

Digitale Leistungsanforderung im Kontext Fördertatbestand 6 lässt sich realisieren mit dem KIS CLINIXX®, AMC und Modulen wie dem OP-Management dank Timerbee®, Imilia. Interoperabilität und ISIK-Konformität gewährleisten auch der UWS Core Server.

Die Fördertatbestände 1-8 bedient Transact – mit der Zielsetzung, mithilfe eines Dashboards Übersichtlichkeit auf Managementebene zu schaffen … nach Leistungen und mit #Kennzahlen. Personal- und weiteren Kosten lassen sich auf Fälle runterbrechen.

Zu den Fördertatbeständen 2 und insb. 10 kommen Angebote von der x-tention Unternehmensgruppe, darunter ICW: IT-Sicherheit, Cybersicherheit sind eine notwendige Bedingung für die fortschreitende Digitalisierung in den Kliniken. Informationssicherheitssysteme (ISMS) aufbauen und betreuen – dies dient dabei als Herzstück. Wichtig ist, dass IT-Sicherheit z.B. laut B3S in Krankenhäusern eine kontinuierliche Aufgabe darstellt. Awareness in Organisationen für Security Incidents erhöhen, Benchmarks festlegen, Info-Kampagnen und Schulungen durchführen, einen externen #CISO einsetzen – das sind erfolgskritische IT-Sicherheits-Komponenten.

KHZG mit Best-of-Breed: der richtige Weg!

„Ja: interoperable KHZG-Strategie – das funktioniert“, resümierte Reichardt nach diesem Tag mit inhaltsstarken Präsentationen und Diskussionen. Sein Dank geht an alle Teilnehmer und Referenten, auch an die weiteren UWS-Mitglieder blueAlpha, medatixx, LOWTeq und SIEDA. Die Botschaft des Ersten Vorsitzenden von UWS an alle KHZG-Malocher: „Viel Erfolg nun bei der Zusammenarbeit im Kontext von Digitalstrategien und deren Umsetzung … und darüber hinaus!“.

 

United Web Solutions for Healthcare e.V. ist ein Verband von innovativen IT-Unternehmen im Gesundheitswesen, der den Krankenhäusern die Möglichkeit gibt, hochspezialisierte Softwarelösungen verschiedener Hersteller für unterschiedliche Arbeitsgebiete in Medizin, Pflege und Verwaltung zu einem integrierten Krankenhausinformationssystem zusammenzufügen.
www.unitedwebsolutions.de

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